Das Unternehmen Passivhaus Beratung, Planung und Betreuung Architekt Schippmann

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Lothar Schippmann - Architekt - Bildvergrößerung mit Mausklick
Lothar Schippmann

Das Unternehmen “Caldener-Passivhaus” wurde am 01.04.2000 von Lothar Schippmann in dem Caldener Ortsteil Obermeiser gegründet. Der bisherige Arbeitsbereich des Architekturbüros war überwiegend in der Region Kassel. Durch die Planung und Betreuung von Passivhäusern erstreckt sich der Tätigkeitsbereich fast bis auf das gesamte Bundesgebiet.

Die Leistungen sind Beratung, Planung und die Betreuung von Bauten in Passivhausqualität. Bisher wurden unsere Projekte überwiegend auf die Wünsche der Bauherren und Belange der Baugrundstücke zugeschnitten. Durch die individuelle Behandlung ist ein Höchstmaß an Effizienz gesichert.


Das Passivhaus

Das Passivhaus ist hochwärmedämmend und wärmebrückenfrei. Die Ausführung kann in unterschiedlichen Materialien erfolgen. Wichtig ist Planung mit der optimalen Gebäudestellung auf dem Baugrundstück. Die umfangreichen Angebote an Passivhaus-zertifizierten Baustoffen u. Elementen verhelfen zu einer soliden, dichten und warmen Gebäudehülle. Es muss unbedingt eine geschlossene Hülle sein mit einem sehr guten U-Wert von annähernd 0.10 W/(m²K). Erreicht werden kann dies auf ganz unterschiedliche weise und mit den verschiedensten Baustoffen. Außer der Dämmung der umfassenden Bauteile sind natürlich die Fenster ein wesentlicher Faktor. Zu einem benötigen die Fenster einen ebenfalls sehr gute Dämmung. Zum anderen tragen die Glasflächen mit zur passiven Energiegewinnung bei. Dies wird erreicht durch die Orientierung des Gebäudes mit den Haupträumen und großen Fenstern nach Süden. Und ein geringerer Teil nach Osten und Westen. Im Norden sollten möglichst keine oder geringe Fenster angeordnet sein. Die Anschlüsse an die Fensteröffnungen müssen absolut winddicht sein. Die Verglasung benötigt einen hohen Wert an Lichtdurchlässigkeit von über G 50% um die Sonnenwärme bestmöglichst einzufangen. Auch Haus- und Nebeneingangstüren sollen genau wie die Fensterrahmen aus Verbundkonstruktionen mit den gleichen U-Werten erhalten. Genau so wichtig wie die optimalen Fenster ist ein wirksamer Sonnenschutz der im Sommer vor Überhitzung schützt und im Winter ohne Blendung die Sonne voll wirksam in das Haus lässt.

Das Passivhaus kommt aufgrund seines geringen Heizenergiebedarfs, 15 Kw m² a (m² Wohnfläche im Jahr), ohne eine klassische Heizung aus. Die Erwärmung des Gebäudes erfolgt:

  • passiv über den Wärmeertrag der nach Süden liegenden Fenster
  • die Nutzung der Abluftwärme aus der Lüftung bis zu 95 % und Vorerwärmung über einen Luft- oder Sole-Erdwärmetauscher.
  • den Ausgleich mit zu geschalteter Wärmepumpe 1,5-1,8 Kw

Die bei einem Passivhaus obligatorische Lüftungsanlage versorgt die 1 Wohnräume mit Frischluft, mit einem 2 / stündigen Luftaustausch. Die Ergänzung durch Sonnenkollektoren zur Erzeugung des Warmwassers ist sinnvoll, bei entsprechender Auslegung wird der Überschuss für die Aufheizung der Frischluft mit genutzt.

Die Mehrkosten für ein Passivhaus haben nach unseren Erfahrungen in 10-15 Jahren amortisiert. Danach ist der finanzielle Aufwand für die Beheizung des Hauses sehr gering. Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ermöglich ein zinsgünstiges Darlehen in Höhe von 50.000 € pro Wohnung für den Bau von Passivhäusern.

In der folgenden Übersicht über im Bau befindliche- und fertiggestellte Projekte kann man unterschiedliche Gebäudeformen sehen, die nach individuellen Wünschen geplant und gebaut wurden. Die neuen Hausvorschläge können natürlich in der dargestellten Form errichtet werden. In der Regel sind dies nur Beispiele, eine individuelle Planung ist immer sinnvoller. Auch hier haben wir durch ganz unterschiedliche Bauformen die Vielfalt für die Gestaltung eines Passivhauses aufzuzeigen.




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Aktualisiert am 30.10.2008